Digitale Strategie Studio 9 GmbH

Forschungszulage 2026/2027 – bis zu 4,2 Mio. € für Forschung und Entwicklung

Auch rückwirkend: Lassen Sie Ihre Entwicklungsprojekte staatlich fördern!

Entwickelt Ihr Unternehmen innovative Software, KI-Lösungen, Maschinen oder technische Verfahren? Dann können Sie sich bis zu 35 % Ihrer förderfähigen Forschungs- und Entwicklungskosten über die steuerliche Forschungszulage sichern.

Das Besondere: Auch bereits begonnene oder abgeschlossene Entwicklungsprojekte können innerhalb der gesetzlichen Fristen gefördert werden.

Wir prüfen Ihre Fördermöglichkeiten und begleiten Sie von der technischen Projektbeschreibung über die BSFZ-Bescheinigung bis zur Vorbereitung des Antrags beim Finanzamt.


Gratis Fördermittel-Check

Zwei getrennte Schritte bis zur Forschungszulage

BSFZ-Bescheinigung und Antrag beim Finanzamt

Zuerst wird die fachliche Bescheinigung des FuE-Vorhabens bei der BSFZ beantragt. Anschließend erfolgt ein gesonderter Antrag auf Forschungszulage beim zuständigen Finanzamt.

Budget-Verdoppler unterstützt die technische Projektbeschreibung und die Vorbereitung der Projekt- und Kostendaten. Die steuerliche Einreichung und steuerliche Rückfragen stimmen Sie mit Ihrer dazu befugten Vertretung ab.

Die wichtigsten Fakten zur Forschungszulage 2026/2027

Die Forschungszulage ist ein staatlicher, steuerlicher Zuschuss für Unternehmen, die neue Produkte, Software, KI-Lösungen, Maschinen oder technische Verfahren entwickeln.

  • Förderhöhe: 25 % der förderfähigen Aufwendungen, für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf Antrag bis zu 35 %.
  • Maximaler Zuschuss: Bis zu 3 Mio. € pro Jahr, für KMU bis zu 4,2 Mio. € – vorbehaltlich der gesetzlichen Fördergrenzen.
  • Rückwirkende Förderung: Auch bereits abgeschlossene Entwicklungsprojekte können innerhalb der geltenden Fristen gefördert werden.
  • Förderfähige Kosten: Insbesondere FuE-Personalkosten, Auftragsforschung sowie unter bestimmten Voraussetzungen Abschreibungen und Gemeinkosten.
  • Fördervoraussetzungen: Das Projekt muss neuartig sein, technische oder wissenschaftliche Unsicherheiten beinhalten und planmäßig durchgeführt werden.
  • Rechtsanspruch: Bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen besteht grundsätzlich ein Anspruch auf die Forschungszulage – unabhängig von begrenzten Fördermitteltöpfen.

Gut zu wissen: Auch Start-ups, Unternehmen mit Verlusten und gescheiterte Entwicklungsprojekte können förderfähig sein.

Ausführliche Informationen finden Sie in unseren nachfolgenden FAQ zur Forschungszulage.


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Prozess zur Beschaffung der Forschungszulage

In drei Schritten zur Forschungszulage: Potenzial prüfen, BSFZ-Bescheinigung erhalten und Forschungszulage beim Finanzamt beantragen.

  1. Schritt 1: Potenzialbewertung und Projektvorbereitung

    1. Erstgespräch und KennenlernenSie stellen Ihr Unternehmen und Ihre Entwicklungsprojekte vor.
    2. Förderpotenzial bewertenWir prüfen geeignete Vorhaben und relevante Entwicklungskosten.
    3. Angebot und VertragSie erhalten unser Angebot und vereinbaren die Zusammenarbeit.
    4. Kick-off und technisches InterviewWir erfassen Entwicklungsziele, technische Risiken und Arbeitsplan.
  2. Schritt 2: Antragstellung und Bescheinigung bei der BSFZ

    1. Antrag erstellenWir erarbeiten mit Ihnen die technische Projektbeschreibung.
    2. Bei der BSFZ einreichenDer Bescheinigungsantrag wird elektronisch bei der BSFZ eingereicht.
    3. Fachliche PrüfungDie BSFZ prüft den Forschungs- und Entwicklungscharakter.
    4. Rückfragen und BescheidWir unterstützen bei fachlichen Rückfragen. Die BSFZ entscheidet über die Bescheinigung.
    Bei positivem BSFZ-Bescheid: Bescheinigung und BSFZ-Siegel im Portal verfügbar. Noch keine Auszahlung.
  3. Schritt 3: Antragstellung und Festsetzung beim Finanzamt

    1. Aufwendungen zusammenstellenWir unterstützen bei der Aufbereitung Ihrer Kosten und Nachweise je Wirtschaftsjahr.
    2. Finanzamtsantrag einreichenSie oder Ihre befugte steuerliche Vertretung stellen den Antrag über ELSTER.
    3. Steuerliche Prüfung und FestsetzungDas Finanzamt prüft die Voraussetzungen und setzt die Forschungszulage fest.
    4. Anrechnung und ErstattungDie Zulage wird steuerlich angerechnet; ein Überschuss wird erstattet.

Fachliche Grundlagen: BSFZ-Siegel und Voraussetzungen zur Nutzung sowie Antrag auf Forschungszulage nach § 5 FZulG. Stand: .




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Forschungszulage 2026/2027: 32 häufige Fragen zur steuerlichen Forschungsförderung

Grundlagen und Förderhöhe

Was ist die Forschungszulage?

Die Forschungszulage ist eine gesetzliche steuerliche Förderung für Forschung und Entwicklung in Deutschland.

Gefördert werden wissenschaftliche und technische Entwicklungsarbeiten, die neue Erkenntnisse gewinnen oder bestehende Produkte, Verfahren und Dienstleistungen wesentlich verbessern sollen.

Anders als viele klassische Förderprogramme ist die Forschungszulage nicht auf einzelne Branchen oder regelmäßig ausgeschriebene Förderaufrufe begrenzt.

Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, besteht grundsätzlich ein Rechtsanspruch auf die Förderung.

Wie hoch ist die Forschungszulage 2026 und 2027?

Die Forschungszulage beträgt grundsätzlich 25 % der förderfähigen Aufwendungen.

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kann sich der Fördersatz auf Antrag auf 35 % erhöhen.

Seit dem 1. Januar 2026 beträgt die maximale jährliche Bemessungsgrundlage 12 Millionen Euro.

Daraus ergibt sich eine maximale Forschungszulage von:

  • 3 Millionen Euro jährlich für Nicht-KMU
  • 4,2 Millionen Euro jährlich für KMU

Zusätzlich gelten gesetzliche und beihilferechtliche Höchstgrenzen. Die genannten Beträge sind deshalb keine garantierte Förderhöhe.

Welche Änderungen gelten seit dem 1. Januar 2026?

Seit 2026 wurden die Fördermöglichkeiten deutlich verbessert:

  • Die maximale jährliche Bemessungsgrundlage wurde von 10 auf 12 Millionen Euro erhöht.
  • Für begünstigte FuE-Projekte mit Beginn ab 2026 kann eine zusätzliche Gemeinkostenpauschale von 20 % berücksichtigt werden.
  • Der pauschale Stundensatz für begünstigte Eigenleistungen von Einzelunternehmern und Mitunternehmern wurde von 70 € auf 100 € erhöht.

Die Fördersätze von 25 % beziehungsweise 35 % für KMU bleiben bestehen.

Was ändert sich bei der Forschungszulage ab 2027?

Nach der derzeitigen Gesetzeslage gelten auch 2027 die seit 2026 verbesserten Rahmenbedingungen.

Dazu gehören die jährliche Bemessungsgrundlage von 12 Millionen Euro, die KMU-Förderquote von bis zu 35 % und die neuen Regelungen für Gemeinkosten bei entsprechend begünstigten Vorhaben.

Eine zusätzliche automatische Erhöhung der Forschungszulage allein aufgrund des Jahreswechsels 2026/2027 ist derzeit nicht vorgesehen.

Wie wird die Forschungszulage berechnet?

Die Forschungszulage berechnet sich aus den förderfähigen Aufwendungen eines Wirtschaftsjahres multipliziert mit dem maßgeblichen Fördersatz.

Beispiel: KMU mit einem begünstigten Forschungsprojekt ab 2026

  • Förderfähige Personalkosten: 300.000 €
  • Zusätzliche Gemeinkostenpauschale von 20 %: 60.000 €
  • Bemessungsgrundlage: 360.000 €
  • Forschungszulage mit 35 %: 126.000 €

Ohne Gemeinkostenpauschale wären es 105.000 €.

Das Beispiel setzt voraus, dass die Aufwendungen vollständig förderfähig sind, das Vorhaben nach dem 31. Dezember 2025 begonnen hat und die übrigen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Rückwirkende Forschungszulage

Kann die Forschungszulage rückwirkend beantragt werden?

Ja. Die Forschungszulage kann auch für bereits abgeschlossene Forschungs- und Entwicklungsprojekte beantragt werden.

Das gilt grundsätzlich für begünstigte Vorhaben, die nach dem 1. Januar 2020 begonnen wurden.

Entscheidend sind die gesetzlichen Antrags- und Festsetzungsfristen sowie die tatsächliche Dokumentation der Entwicklungsarbeiten.

Eine rückwirkende Förderung kann besonders interessant sein, wenn Ihr Unternehmen in den vergangenen Jahren eigene Software, Maschinen, Verfahren oder innovative Produkte entwickelt hat.

Kann ich 2026 noch Forschungszulage für 2022 oder 2023 beantragen?

Das ist abhängig vom jeweiligen Wirtschaftsjahr und den steuerrechtlichen Fristen.

Bei kalenderjahrgleichen Wirtschaftsjahren kann beispielsweise eine erstmalige Festsetzung für 2022 im Jahr 2026 unter den regulären Fristen grundsätzlich noch möglich sein.

Für frühere Jahre muss geprüft werden, ob die Festsetzungsfrist bereits abgelaufen ist oder besondere Fristenregelungen greifen.

Wichtig ist deshalb, rückwirkende Forschungszulagenansprüche frühzeitig zu prüfen.

Kann ein bereits abgeschlossenes Entwicklungsprojekt gefördert werden?

Ja. Anders als bei vielen Investitionszuschüssen ist bei der Forschungszulage kein Förderantrag vor Projektbeginn erforderlich.

Auch bereits abgeschlossene Entwicklungsprojekte können förderfähig sein.

Voraussetzung ist, dass das Vorhaben die FuE-Kriterien erfüllt, die förderfähigen Aufwendungen nachgewiesen werden können und die steuerrechtlichen Fristen eingehalten werden.

Können gescheiterte Entwicklungsprojekte gefördert werden?

Ja. Ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt muss nicht erfolgreich abgeschlossen worden sein, um förderfähig zu sein.

Technische Unsicherheit gehört sogar zu den zentralen Merkmalen begünstigter Forschung und Entwicklung.

Auch ein Projekt, bei dem sich eine technische Lösung als nicht realisierbar herausgestellt hat, kann förderfähig sein, sofern die erforderlichen FuE-Kriterien erfüllt waren.

Wie lange kann ein Forschungsprojekt gefördert werden?

Die Forschungszulage ist nicht grundsätzlich auf eine feste Projektlaufzeit von beispielsweise zwei oder drei Jahren begrenzt.

Ein förderfähiges FuE-Vorhaben kann sich über mehrere Wirtschaftsjahre erstrecken.

Die förderfähigen Aufwendungen werden dabei grundsätzlich den jeweiligen Wirtschaftsjahren zugeordnet.

Eine Forschungszulage kann deshalb für mehrere Jahre beantragt werden.

Förderfähige Projekte und technische Voraussetzungen

Welche Projekte sind für die Forschungszulage förderfähig?

Gefördert werden Projekte der Grundlagenforschung, industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung.

Typische Beispiele sind:

  • Entwicklung neuer Maschinen und Produktionsverfahren
  • Innovative Softwareentwicklung
  • Forschung an KI-Algorithmen und intelligenten Systemen
  • Neue technische Materialien und Werkstoffe
  • Entwicklung von Prototypen
  • Neue Verfahren in der Medizin- und Labortechnik
  • Technisch anspruchsvolle Energie- und Umwelttechnologien
  • Entwicklung innovativer Sensorik und Steuerungssysteme

Nicht jede Produktverbesserung oder Digitalisierung ist automatisch Forschung und Entwicklung.

Welche Voraussetzungen muss ein Forschungsprojekt erfüllen?

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) beurteilt insbesondere drei zentrale Kriterien:

Neuartigkeit: Das Projekt zielt auf neue Erkenntnisse oder technische Verbesserungen über den bestehenden Wissensstand hinaus.

Risiko beziehungsweise technische Unsicherheit: Es bestehen wissenschaftliche oder technische Herausforderungen, deren Lösung nicht von Anfang an feststeht.

Planmäßigkeit: Die Entwicklung erfolgt systematisch anhand nachvollziehbarer Ziele, Arbeitsschritte und Methoden.

Eine rein kaufmännische Unsicherheit oder ein gewöhnliches Implementierungsrisiko reicht nicht aus.

Ist die Entwicklung von Software förderfähig?

Ja. Softwareentwicklung kann förderfähig sein, wenn sie die gesetzlichen FuE-Kriterien erfüllt.

Beispiele sind die Entwicklung neuartiger Algorithmen, komplexer Datenverarbeitungsverfahren, innovativer Softwarearchitekturen oder technisch anspruchsvoller Optimierungsverfahren.

Nicht förderfähig sind dagegen gewöhnliche Programmierarbeiten, Standardimplementierungen und routinemäßige Softwareanpassungen ohne wissenschaftlich-technische Unsicherheit.

Ist die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz förderfähig?

Ja. KI-Entwicklungsprojekte können besonders gut zur Forschungszulage passen, wenn sie echte technische Entwicklungsrisiken beinhalten.

Beispiele sind:

  • Entwicklung oder wesentliche Weiterentwicklung von KI-Modellen
  • Neue Verfahren zur intelligenten Datenanalyse
  • Entwicklung neuartiger KI-Agentenarchitekturen
  • Forschung zur Verbesserung der Genauigkeit oder Robustheit von KI-Systemen
  • Entwicklung innovativer Bild- und Spracherkennungsverfahren

Die bloße Nutzung bestehender KI-Dienste oder die Integration einer Standard-KI-Schnittstelle ist dagegen nicht automatisch förderfähig.

Kann die Entwicklung einer neuen Maschine gefördert werden?

Ja. Die Entwicklung neuer Maschinen, Anlagen oder technischer Komponenten kann förderfähig sein.

Relevant sind beispielsweise neuartige Konstruktionen, bisher ungelöste technische Herausforderungen, innovative Steuerungsmechanismen oder neue Fertigungsverfahren.

Auch die Entwicklung und Erprobung von Prototypen kann förderfähig sein.

Die bloße Herstellung oder Anschaffung einer serienreifen Maschine genügt dagegen nicht.

Ist die Verbesserung bestehender Produkte oder Verfahren förderfähig?

Ja. Es muss nicht immer ein vollständig neues Produkt entstehen.

Auch wesentliche technische Verbesserungen können als experimentelle Entwicklung förderfähig sein.

Entscheidend ist, dass das Projekt über routinemäßige Anpassungen hinausgeht und relevante technische Unsicherheiten systematisch bearbeitet werden.

Beispiele können deutlich verbesserte Fertigungsgenauigkeit, neue Materialeigenschaften oder technisch neuartige Prozesssteuerungen sein.

Förderfähige Kosten

Welche Personalkosten werden gefördert?

Förderfähig sind insbesondere die dem Lohnsteuerabzug unterliegenden Arbeitslöhne und bestimmte begünstigte Arbeitgeberaufwendungen zur Zukunftssicherung, soweit sie auf Tätigkeiten in einem begünstigten FuE-Projekt entfallen.

Dabei werden nur die tatsächlich für Forschung und Entwicklung eingesetzten Arbeitsanteile berücksichtigt.

Beispiel: Arbeitet ein Entwickler zu 60 % an einem bescheinigten FuE-Projekt, können grundsätzlich die entsprechenden förderfähigen Personalkosten berücksichtigt werden.

Die Zuordnung muss nachvollziehbar dokumentiert sein.

Müssen Mitarbeiter ihre Forschungsstunden dokumentieren?

Ja, die auf FuE-Projekte entfallenden Arbeitszeiten müssen nachvollziehbar nachgewiesen werden können.

Geeignet sind beispielsweise projektbezogene Stundenaufzeichnungen, Tätigkeitsnachweise und eine nachvollziehbare Zuordnung zu Entwicklungsaufgaben.

Insbesondere bei rückwirkenden Anträgen ist eine belastbare Dokumentation wichtig.

Pauschale Schätzungen ohne ausreichende Nachweise können bei der Prüfung durch das Finanzamt problematisch sein.

Können Geschäftsführer und Gesellschafter gefördert werden?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen.

Bei angestellten Geschäftsführern können die förderfähigen Arbeitslöhne berücksichtigt werden, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und tatsächlich FuE-Tätigkeiten ausgeübt werden.

Für Einzelunternehmer und Mitunternehmer gelten besondere Regelungen für Eigenleistungen.

Die konkrete Behandlung hängt von der Rechtsform, der Vergütungsstruktur und der steuerlichen Einordnung ab.

Wie werden Eigenleistungen von Einzelunternehmern gefördert?

Für begünstigte Eigenleistungen von Einzelunternehmern und Mitunternehmern gelten besondere gesetzliche Pauschalen.

Seit 2026 können grundsätzlich 100 € je nachgewiesener FuE-Arbeitsstunde angesetzt werden.

Dabei gelten insbesondere eine gesetzliche Stundenobergrenze und weitere Voraussetzungen.

Bei einer KMU-Förderquote von 35 % können sich daraus rechnerisch bis zu 35 € Forschungszulage je berücksichtigter Arbeitsstunde ergeben, vorbehaltlich der übrigen Fördergrenzen.

Sind externe Entwickler und Auftragsforschung förderfähig?

Ja. Auch Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die an externe Unternehmen vergeben werden, können förderfähig sein.

Für nach dem 27. März 2024 beauftragte FuE-Vorhaben können grundsätzlich 70 % des begünstigten Auftragsentgelts in die Bemessungsgrundlage einfließen.

Bei einer Förderquote von 35 % ergibt sich daraus eine rechnerische Forschungszulage von 24,5 % des begünstigten Auftragsentgelts.

Wichtig ist, dass es sich tatsächlich um förderfähige Auftragsforschung handelt. Gewöhnliche Entwicklungsdienstleistungen ohne FuE-Charakter reichen nicht aus.

Werden Maschinen, Geräte und Abschreibungen gefördert?

Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Abschreibungen auf abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens berücksichtigt werden.

Das betrifft insbesondere Wirtschaftsgüter, die die gesetzlichen Stichtagsvoraussetzungen erfüllen und unmittelbar in begünstigten Forschungs- und Entwicklungsprojekten eingesetzt werden.

Nicht der gesamte Anschaffungspreis ist automatisch förderfähig. Maßgeblich sind die gesetzlich begünstigten Abschreibungsbeträge und die tatsächliche FuE-Nutzung.

Wie funktioniert die 20-%-Gemeinkostenpauschale ab 2026?

Für begünstigte FuE-Vorhaben, die nach dem 31. Dezember 2025 begonnen wurden, können zusätzlich pauschal 20 % der übrigen gesetzlich förderfähigen Aufwendungen als Gemein- und Betriebskosten berücksichtigt werden.

Dazu können beispielsweise allgemeine betriebliche Kosten gehören, die nicht einzeln nachgewiesen werden müssen.

Die Pauschale erhöht die Bemessungsgrundlage, nicht unmittelbar den Fördersatz.

Für bereits vor 2026 begonnene Vorhaben gilt diese neue Pauschale nicht automatisch.

Antragstellung und Auszahlung

Wie wird die Forschungszulage beantragt?

Die Forschungszulage wird in einem zweistufigen Verfahren beantragt.

Schritt 1: Technische Bescheinigung durch die BSFZ

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage prüft, ob das Entwicklungsprojekt die gesetzlichen FuE-Kriterien erfüllt.

Schritt 2: Antrag beim Finanzamt

Nach Ablauf des betreffenden Wirtschaftsjahres wird die Forschungszulage elektronisch über ELSTER beim zuständigen Finanzamt beantragt.

Das Finanzamt prüft insbesondere die förderfähigen Aufwendungen und setzt die Forschungszulage fest.

Was ist die BSFZ und was prüft sie?

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) ist für die fachliche Prüfung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zuständig.

Sie beurteilt insbesondere, ob das Projekt die gesetzlichen Kriterien der Grundlagenforschung, industriellen Forschung oder experimentellen Entwicklung erfüllt.

Die BSFZ prüft nicht abschließend die steuerliche Höhe der Forschungszulage. Diese wird im anschließenden Verfahren durch das Finanzamt ermittelt.

Wie lange dauert die Bearbeitung eines Forschungszulagenantrags?

Die Bearbeitungsdauer hängt unter anderem von der Vollständigkeit der Unterlagen, dem technischen Klärungsbedarf und der Auslastung der zuständigen Stellen ab.

Das Verfahren umfasst die technische Bescheinigung durch die BSFZ und die steuerliche Festsetzung durch das Finanzamt.

Eine verbindliche allgemeine Gesamtdauer kann deshalb nicht zugesichert werden.

Wann wird die Forschungszulage ausgezahlt?

Nach der Festsetzung wird die Forschungszulage grundsätzlich auf die Einkommen- oder Körperschaftsteuer angerechnet.

Übersteigt die festgesetzte Forschungszulage die entsprechende Steuerschuld, wird der verbleibende Betrag nach den gesetzlichen Regelungen erstattet.

Damit können auch Unternehmen ohne aktuelle Steuerzahllast von der Forschungszulage profitieren.

Die steuerliche Anrechnung und Auszahlung erfolgen nicht unmittelbar mit Erteilung der BSFZ-Bescheinigung.

Können Start-ups und Unternehmen mit Verlusten die Forschungszulage erhalten?

Ja. Auch Start-ups und Unternehmen in einer Verlustphase können die Forschungszulage erhalten.

Die Förderung setzt nicht voraus, dass bereits Gewinne erzielt werden.

Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann ein über die Steueranrechnung hinausgehender Betrag erstattet werden.

Damit ist die Forschungszulage auch für junge Technologieunternehmen und innovative Unternehmen in Entwicklungsphasen interessant.

Abgrenzung, Kombination und professionelle Unterstützung

Was ist der Unterschied zwischen Forschungszulage und ZIM?

Die Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung mit gesetzlichem Anspruch bei Erfüllung der Voraussetzungen.

ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) ist dagegen ein antragsgebundenes Zuschussprogramm für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte, das insbesondere auf den Mittelstand ausgerichtet ist.

Wesentliche Unterschiede:

  • Forschungszulage: grundsätzlich auch rückwirkend beantragbar
  • ZIM: Antrag grundsätzlich vor Projektbeginn erforderlich
  • Forschungszulage: auch für große Unternehmen möglich
  • ZIM: auf die jeweils antragsberechtigten Unternehmensgruppen beschränkt
  • Forschungszulage: Förderung auf Basis gesetzlich definierter Aufwendungen
  • ZIM: projektbezogene Zuschussförderung nach den jeweiligen Programmregeln

Welches Förderinstrument geeigneter ist, hängt vom konkreten Entwicklungsprojekt ab.

Können Forschungszulage und ZIM kombiniert werden?

Ja, eine Kombination kann grundsätzlich möglich sein.

Allerdings dürfen dieselben Aufwendungen nicht unzulässig doppelt gefördert werden.

Kosten, die bereits durch andere staatliche Förderungen begünstigt wurden, müssen bei der Berechnung der Forschungszulage entsprechend berücksichtigt beziehungsweise ausgeschlossen werden.

Bei größeren FuE-Projekten kann eine abgestimmte Förderstrategie besonders sinnvoll sein.

Kann die Forschungszulage nach einer Ablehnung erneut beantragt werden?

Unter bestimmten Voraussetzungen ja.

Wurde ein Antrag wegen einer unzureichenden oder unklaren technischen Beschreibung abgelehnt, kann geprüft werden, ob ein Rechtsbehelf oder eine erneute Antragstellung mit einer verbesserten, sachlich zutreffenden Darstellung möglich ist.

Entscheidend sind der Ablehnungsgrund, der Verfahrensstand und die geltenden Fristen.

Eine bloße Umformulierung ohne tatsächlich förderfähige Entwicklungsarbeiten genügt nicht.

Wer unterstützt bei der professionellen Beantragung der Forschungszulage?

Budget-Verdoppler / Budget-Verdoppler unterstützt Unternehmen bei der Beschaffung der steuerlichen Forschungsförderung.

Unsere Leistungen umfassen insbesondere:

  • Prüfung der Förderfähigkeit bestehender und geplanter Entwicklungsprojekte
  • Identifikation rückwirkend förderfähiger FuE-Vorhaben
  • Fachliche Aufbereitung und Beschreibung technischer Entwicklungsarbeiten
  • Erstellung und Begleitung der BSFZ-Anträge
  • Unterstützung bei der Vorbereitung der Forschungszulagenanträge für das Finanzamt
  • Abstimmung der notwendigen Unterlagen mit dem Unternehmen und gegebenenfalls dem Steuerberater

Wir verfügen über Erfahrung aus erfolgreich begleiteten Forschungszulagenprojekten in Softwareentwicklung, Maschinenbau, Medizintechnik und weiteren Technologiebranchen.

Sie haben in den vergangenen Jahren Software, Maschinen, technische Verfahren oder innovative Produkte entwickelt?

Dann lohnt sich eine Prüfung, ob für Ihr Unternehmen eine rückwirkende Forschungszulage infrage kommt.

Stand: 20. Oktober 2026. Maßgeblich sind das Forschungszulagengesetz, die steuerrechtlichen Fristen und die Entscheidungen der zuständigen Behörden. Die genannten Berechnungen sind Beispiele und stellen keine Förderzusage dar.

Forschungszulage: 20 weitere Fragen zu Beratung, Kosten und Entwicklungspraxis

Hier finden Sie Antworten auf konkrete Fragen aus dem Unternehmensalltag – von der Auswahl eines Forschungszulagen-Beraters in München bis zur Dokumentation Ihrer Entwicklungsarbeiten. Wählen Sie eine Frage aus, um die Antwort aufzuklappen.

Stand: . Anbieter: Budget-Verdoppler / Budget-Verdoppler. Fachliche Grundlagen sind bei den jeweiligen Antworten verlinkt.

Wie finde ich einen guten Berater für die Forschungszulage in München?

Achten Sie auf nachweisbare Erfahrung mit Forschungszulagenprojekten, technisches Verständnis und transparente Honorare. Ein guter Fördermittelberater erläutert auch die Grenzen der Förderung und die Aufgabenverteilung mit Ihrer Steuerberatung.

Budget-Verdoppler / Budget-Verdoppler in München unterstützt Sie bei der Projektprüfung, der technischen Beschreibung und dem BSFZ-Verfahren. Auf dieser Seite finden Sie Beispiele erfolgreich bescheinigter Entwicklungsprojekte. Prüfen Sie bei einem Vergleich insbesondere Branchenkenntnis, Leistungsumfang und Zahlungsbedingungen.

Wer prüft, ob unsere Entwicklungsprojekte für die Forschungszulage infrage kommen?

Eine Förderberatung kann Ihr Vorhaben vorab einschätzen; über die Bescheinigung entscheidet die BSFZ. Das Finanzamt prüft anschließend die steuerlichen Voraussetzungen und förderfähigen Aufwendungen.

Budget-Verdoppler / Budget-Verdoppler prüft mit Ihnen Entwicklungsziel, technische Unsicherheiten und Vorgehensweise. Der Fördergeld-Check bietet einen Einstieg. Eine positive Ersteinschätzung ersetzt keine behördliche Entscheidung.

Was kostet ein Berater für die Forschungszulage – und wann wird das Honorar fällig?

Die Beratungskosten hängen vom vereinbarten Leistungsumfang und Honorarmodell ab. Budget-Verdoppler bietet laut den auf dieser Seite dargestellten Konditionen zwei Varianten: 15 % Erfolgsprovision bei 4.980 € Mindesthonorar oder 10 % bei 7.480 € Mindesthonorar. Die jeweilige Anzahlung wird angerechnet.

Welche Zahlungen wann fällig werden und was bei einer Ablehnung gilt, richtet sich nach Ihrem konkreten Angebot und Vertrag. Lassen Sie sich Bezugsgröße der Provision, Umsatzsteuer, Mindesthonorar und Fälligkeit vor der Beauftragung erläutern. Die behördliche Antragstellung bei der BSFZ ist kostenlos.

Lohnt sich ein Forschungszulagen-Berater auch bei einem kleinen Entwicklungsteam?

Auch bei wenigen Entwicklern kann sich eine Beratung lohnen. Entscheidend sind förderfähige Entwicklungsarbeiten, belegbare Aufwendungen und das Verhältnis zwischen erwarteter Forschungszulage und Beratungskosten.

Wir prüfen zunächst Projektumfang, betroffene Jahre und Nachweise. Gerade bei kleinen Vorhaben sollte die voraussichtliche Förderung den Aufwand und das vereinbarte Mindesthonorar wirtschaftlich rechtfertigen. Eine bestimmte Teamgröße allein entscheidet nicht über den Nutzen einer Beratung.

Kann unser Steuerberater die Forschungszulage beantragen, oder brauchen wir einen technischen Förderberater?

Ein zusätzlicher Förderberater ist nicht vorgeschrieben. Wichtig ist, dass sowohl die technische Projektbeschreibung für die BSFZ als auch der steuerliche Antrag beim Finanzamt fachgerecht vorbereitet werden.

Eine technische Förderberatung unterstützt bei Entwicklungszielen, Forschungsrisiken und Arbeitspaketen. Ihre Steuerberatung übernimmt die steuerliche Einordnung und kann den Finanzamtsantrag begleiten. Budget-Verdoppler bereitet die technischen Inhalte und erforderlichen Daten in Abstimmung mit Ihnen und Ihrer Steuerberatung auf.

Wie viel Arbeit bleibt für unser Unternehmen, wenn wir die Antragstellung begleiten lassen?

Sie liefern das technische Wissen und die Nachweise; wir unterstützen bei Strukturierung und Antragstexten. Die Mitarbeit Ihres Entwicklungsteams bleibt erforderlich, weil nur dieses die tatsächlichen Arbeiten und Herausforderungen zuverlässig erläutern kann.

Typischerweise benötigen wir ein Projektgespräch, vorhandene Entwicklungsunterlagen, Angaben zu Mitarbeitenden und Kosten sowie die Freigabe der fachlichen Darstellung. Wie hoch der Aufwand ausfällt, hängt vom Projekt und der Qualität Ihrer Dokumentation ab. Einen festen Zeitbedarf können wir erst nach der Sichtung einschätzen.

Welche Unterlagen benötigen Sie für eine erste Einschätzung unserer Fördermöglichkeiten?

Für den Einstieg reichen meist eine kurze Projektbeschreibung, der Entwicklungszeitraum und eine grobe Kostenübersicht. Beschreiben Sie vor allem, was entwickelt wurde, welche technischen Probleme offen waren und wie Sie diese bearbeitet haben.

  • Unternehmensdaten und Ansprechpartner
  • Projektziel, Beginn und bisheriger Verlauf
  • Beteiligte Mitarbeitende und externe Entwicklungspartner
  • Grobe Personalkosten und Auftragskosten je Jahr
  • Vorhandene Förderbescheide oder frühere BSFZ-Anträge

Für die eigentliche Antragstellung können weitere Unterlagen notwendig werden.

Wir entwickeln für Kunden und nicht für eigene Produkte: Können wir trotzdem Forschungszulage erhalten?

Kundenaufträge müssen von eigener Forschung und Entwicklung abgegrenzt werden. Bei begünstigter Auftragsforschung liegt die Anspruchsberechtigung grundsätzlich beim Auftraggeber. Der Auftragnehmer kann nicht dieselben Auftragsarbeiten zusätzlich als eigene FuE fördern lassen.

Eigene, vom Kundenauftrag abgrenzbare Entwicklungsarbeiten können gesondert zu prüfen sein. Entscheidend sind Vertragsinhalt, wirtschaftliches Risiko und Ergebnisrechte. Lassen Sie daher die konkrete Vertrags- und Projektkonstellation prüfen.

Rechtsgrundlage: § 3 FZulG; fachliche Abgrenzung im BSFZ-Prüfleitfaden.

Unsere Entwicklung ist nur für unser Unternehmen neu: Reicht das für die Forschungszulage?

Eine bloß unternehmensinterne Neuerung reicht für sich genommen nicht aus. Der erstmalige Einsatz einer bekannten Lösung belegt noch keinen Forschungs- und Entwicklungscharakter.

Beschreiben Sie, welches technische Wissen zu Beginn fehlte, warum verfügbare Ansätze nicht ausreichten und welche Unsicherheiten Sie systematisch untersuchten. Ein Patent ist dafür nicht zwingend erforderlich.

Zur Einordnung: Prüfkriterien der BSFZ.

Wir haben keine Forschungsabteilung: Kann unsere Entwicklungsarbeit trotzdem gefördert werden?

Ja, eine eigene Forschungsabteilung oder ein Labor ist keine notwendige Voraussetzung. Auch Entwicklungsteams in Softwareunternehmen, Ingenieurbüros oder produzierenden Betrieben können begünstigte FuE durchführen.

Maßgeblich sind Inhalt und Durchführung des Projekts. Unternehmensgröße, Tätigkeitsbezeichnung oder ein fehlendes Forschungslabor ersetzen die fachliche Prüfung weder positiv noch negativ. Über den Fördergeld-Check können Sie Ihre Entwicklungsarbeiten zunächst einordnen lassen.

Wir verbessern unsere Software laufend: Was davon zählt als Forschung und Entwicklung?

Förderfähig können abgrenzbare Entwicklungsarbeiten mit echten technischen Unsicherheiten sein. Laufende Wartung, bekannte Fehlerkorrekturen und routinemäßige Erweiterungen sind nicht allein deshalb Forschung, weil sie Programmieraufwand verursachen.

Grenzen Sie das betreffende Vorhaben durch Ziel, technischen Lösungsweg und Untersuchungsphase vom normalen Produktbetrieb ab. Eine laufende Produktentwicklung sollte nicht pauschal vollständig als FuE angesetzt werden.

Weitere Hinweise: BSFZ-Hilfen zur Softwareentwicklung.

Wir setzen ChatGPT oder bestehende KI-Modelle ein: Ist das bereits förderfähige Entwicklung?

Der Einsatz von ChatGPT oder eines bestehenden KI-Modells allein begründet keine Forschungszulage. Die Einführung, Konfiguration oder routinemäßige Einbindung bekannter KI-Technik ist von eigener FuE zu unterscheiden.

Ein Vorhaben kann prüfenswert sein, wenn neue technische Lösungsansätze mit offenem Ausgang entwickelt und systematisch untersucht werden. Beschreiben Sie dafür die konkrete Wissenslücke und Ihre Experimente statt nur die eingesetzten KI-Werkzeuge.

Maßstab sind die fachlichen Prüfkriterien der BSFZ.

Können interne Softwarelösungen und selbst entwickelte Automatisierungen gefördert werden?

Ja, der interne Einsatz schließt ein FuE-Vorhaben nicht aus. Eine Lösung muss nicht an externe Kunden verkauft werden. Entscheidend bleibt, ob tatsächlich begünstigte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorliegen.

Eine Standardsoftware einzuführen oder bekannte Schnittstellen zu verbinden genügt dafür nicht automatisch. Technisch anspruchsvolle Eigenentwicklungen sollten anhand ihres Entwicklungsziels und der offenen technischen Fragen geprüft werden.

Grundlage: § 2 FZulG.

Können Prototypen, Versuchsreihen und fehlgeschlagene Tests berücksichtigt werden?

Ja, sofern sie Bestandteil eines begünstigten FuE-Vorhabens sind. Auch ein Versuch ohne das erhoffte Ergebnis kann zur Untersuchung einer technischen Fragestellung beitragen.

Halten Sie Versuchsaufbau, Ergebnisse und Schlussfolgerungen fest. Routineprüfungen, reine Qualitätskontrollen oder Tests für die Serienproduktion sind davon abzugrenzen. Welche Aufwendungen angesetzt werden dürfen, richtet sich zusätzlich nach den gesetzlichen Kostenkategorien; nicht jede Prototyprechnung ist automatisch förderfähig.

Grundlagen: BSFZ-Hinweise und § 3 FZulG.

Wir haben bisher keine Forschungsstunden erfasst: Ist ein rückwirkender Antrag noch möglich?

Das muss anhand Ihrer vorhandenen Nachweise geprüft werden. Fehlende spezielle FuE-Stundenzettel bedeuten nicht, dass andere Unterlagen wertlos sind. Pauschale, unbelegte Schätzungen ersetzen jedoch keinen nachvollziehbaren Tätigkeitsnachweis.

Prüfen Sie vorhandene Zeiterfassung, Projekttickets und Entwicklungsunterlagen zusammen mit Ihrer Steuerberatung. Ob diese die geltend gemachten Stunden hinreichend belegen, beurteilt das Finanzamt. Beginnen Sie für laufende Arbeiten mit einer zeitnahen projektbezogenen Erfassung.

Orientierung bietet das Stundenzettel-Muster des Bundesfinanzministeriums.

Welche Fehler führen bei der Forschungszulage häufig zu Rückfragen oder einer Ablehnung?

Typische Schwachstellen sind unkonkrete Projektbeschreibungen und nicht nachvollziehbare technische Risiken. Die Darstellung sollte erklären, welches Problem mit welchen Entwicklungsschritten gelöst werden soll.

  • Werbeaussagen statt technischer Erläuterungen
  • Keine Abgrenzung zu bekannten Verfahren
  • Unklare Aufgaben externer Entwicklungspartner
  • Widersprüche zwischen Arbeitsplan und Projektaufwand

Beim Finanzamtsverfahren kommen unvollständige Kostennachweise oder eine unzulässige doppelte Kostenförderung als weitere Probleme hinzu.

Hilfreich sind die offiziellen Hinweise zur Antragstellung.

Unser Antrag wurde bereits bewilligt: Können wir weitere Projekte oder zusätzliche Jahre prüfen lassen?

Ja, weitere Vorhaben und noch offene Wirtschaftsjahre können grundsätzlich geprüft werden. Eine vorhandene Bescheinigung für ein Projekt deckt aber nicht automatisch andere Entwicklungsarbeiten ab.

Gleichen Sie zunächst Bescheinigungen, bereits beantragte Jahre und berücksichtigte Kosten ab. Für neue Vorhaben ist gegebenenfalls eine weitere BSFZ-Bescheinigung erforderlich. Bei bereits festgesetzten Jahren hängen Ergänzungen vom Verfahrensstand und den steuerlichen Änderungsmöglichkeiten ab. Lassen Sie Fristen und Überschneidungen mit Ihrer Steuerberatung prüfen.

Was passiert nach einer positiven BSFZ-Bescheinigung – wer kümmert sich um den Antrag beim Finanzamt?

Nach der Bescheinigung folgt ein gesonderter Antrag beim zuständigen Finanzamt. Dieser bezieht sich auf die förderfähigen Aufwendungen des jeweiligen Wirtschaftsjahres. Die BSFZ-Bescheinigung allein löst noch keine Auszahlung aus.

Sie oder Ihre dazu befugte steuerliche Vertretung reichen den Antrag elektronisch ein. Budget-Verdoppler unterstützt bei der Vorbereitung der Projekt- und Kostendaten sowie der Abstimmung mit Ihrer Steuerberatung. Vereinbaren Sie frühzeitig, wer die Einreichung und die Bearbeitung steuerlicher Rückfragen übernimmt.

Rechtsgrundlage: § 5 FZulG.

Welche Nachweise müssen wir für mögliche Prüfungen nach der Bewilligung aufbewahren?

Bewahren Sie die technische Projektdokumentation und die Nachweise zu den beantragten Aufwendungen nachvollziehbar auf. Die Unterlagen sollten die Verbindung zwischen bescheinigtem Vorhaben, tatsächlichen Arbeiten und angesetzten Kosten erkennen lassen.

  • BSFZ-Anträge, Bescheinigungen und Behördenkorrespondenz
  • Arbeitspläne, Entwicklungsberichte und Versuchsergebnisse
  • Stundenaufzeichnungen und relevante Lohnunterlagen
  • FuE-Verträge, Rechnungen und weitere Kostennachweise
  • Unterlagen zu anderen Förderungen derselben Arbeiten

Aufbewahrungsdauer und mögliche Prüfungsanforderungen stimmen Sie mit Ihrer Steuerberatung ab.

Welche Erfahrungen hat Budget-Verdoppler / Budget-Verdoppler mit Forschungszulagenprojekten aus unserer Branche?

Auf dieser Seite dokumentiert Budget-Verdoppler erfolgreich bescheinigte Projekte aus Softwareentwicklung, KI, Automotive, Optik und Rechenzentrumstechnik. Dazu zählen KI-Chatbots, intelligente Dokumentenverarbeitung, eine Entwicklungsplattform für Fahrzeugsysteme und optoelektronische Produktentwicklungen.

Die Beispiele zeigen positive BSFZ-Bescheinigungen; sie sind keine Garantie für die Anerkennung eines anderen Projekts oder eine bestimmte Auszahlung. Entscheidend ist die fachliche Vergleichbarkeit mit Ihrem Vorhaben. Christian Hinreiner kontaktieren oder den Fördergeld-Check nutzen.


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Erfolgreich bescheinigte FuE-Projekte (Auswahl)

Erfolgreich bescheinigte Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus unserer Förderberatung

Von Künstlicher Intelligenz über innovative Software bis zur optischen Produktentwicklung: Forschung und Entwicklung findet in vielen Branchen statt. Entscheidend ist nicht, ob ein Unternehmen ein eigenes Forschungslabor betreibt, sondern ob es neuartige technische Lösungen entwickelt und dabei wissenschaftliche oder technische Unsicherheiten überwinden muss.

Die folgenden Praxisbeispiele zeigen Forschungs- und Entwicklungsprojekte, für die eine positive Bescheinigung der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) vorliegt.

1. KI-Chatbots mit Gedächtnis und intelligentem Dialogmanagement

Branche: Künstliche Intelligenz / Softwareentwicklung

Das Entwicklungsprojekt: Entwicklung einer KI-Plattform für Chatbots und Sprachassistenten, die sich frühere Gesprächsinhalte merken, Zusammenhänge erkennen und ihre Antworten an den Gesprächsverlauf anpassen können. Die Lösung soll mehrsprachig funktionieren und sich unabhängig von einzelnen Technologieanbietern in unterschiedliche Unternehmenssysteme integrieren lassen.

Die technische Herausforderung: Die Kombination aus langfristiger Kontexterkennung, adaptivem Lernen, Sprachwechsel und schneller Antwortverarbeitung erforderte neue KI-Module und eine flexible Softwarearchitektur.

Förderergebnis: Positive BSFZ-Bescheinigung vom 18.12.2024. Das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wurde als förderfähig anerkannt.

2. KI-gestützte Rechnungsverarbeitung und intelligente Dokumentenmanagementsysteme

Branche: Digitalisierung / Dokumentenmanagement / KI

Das Entwicklungsprojekt: Weiterentwicklung eines Dokumentenmanagementsystems, das Rechnungen automatisch erkennt, Informationen ausliest und Geschäftsprozesse in Microsoft 365 auslöst. Mithilfe Künstlicher Intelligenz sollen Rechnungsdaten ohne vorheriges manuelles Anlernen der einzelnen Belegtypen verarbeitet werden.

Die technische Herausforderung: Unterschiedliche Datenformate, wechselnde Schnittstellen und die zuverlässige Erkennung von Rechnungsinformationen machten die Entwicklung einer neuartigen Verbindung aus KI-Belegerkennung und automatisierter Prozesssteuerung erforderlich.

Förderergebnis: Positive BSFZ-Bescheinigung für die innovative Softwareentwicklung. Die technische Neuartigkeit und die Entwicklungsrisiken wurden anerkannt.

3. Entwicklungsplattform für intelligente Fahrzeugsysteme

Branche: Automotive / Softwareentwicklung / KI

Das Entwicklungsprojekt: Entwicklung einer Softwareplattform, die unterschiedliche Entwicklungsumgebungen in der Automobilindustrie verbindet. Fahrzeugsoftware soll sich dadurch übergreifend entwickeln, simulieren, testen und auf Steuergeräten oder Testfahrzeugen einsetzen lassen.

Die technische Herausforderung: Bislang getrennte Technologien wie AUTOSAR, ROS und unterschiedliche Steuergerätearchitekturen mussten miteinander verbunden werden. Zusätzlich wurden neue Möglichkeiten für KI-unterstützte Softwareentwicklung, Fernüberwachung und Simulation untersucht.

Förderergebnis: Positive BSFZ-Bescheinigung vom 13.09.2024 für das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

4. Kompakte Hochleistungsoptik mit intelligenter Elektronik

Branche: Optik / Produktentwicklung / Elektronik

Das Entwicklungsprojekt: Entwicklung besonders kompakter optischer Systeme mit hoher Bildqualität, integrierter OLED-Anzeige und intelligenter Beleuchtungssteuerung. Trotz deutlich verkürzter Bauform sollen optische Präzision und mechanische Belastbarkeit erhalten bleiben.

Die technische Herausforderung: Die Miniaturisierung erforderte neue Linsenanordnungen, Materialkombinationen und elektronische Steuerungskonzepte. Dabei mussten optische Abbildungsqualität, Stoßfestigkeit und Energieverbrauch gleichzeitig optimiert werden.

Förderergebnis: Positive BSFZ-Bescheinigung vom 28.11.2025.

5. Aktive Bildstabilisierung und modulare Präzisionsoptik

Branche: Optische Technologien / Feinmechanik / Sensorik

Das Entwicklungsprojekt: Erforschung neuer optischer Systeme mit aktiver Bildstabilisierung, integrierter Laserentfernungsmessung und modular austauschbaren optischen Komponenten.

Die technische Herausforderung: Optische Strahlengänge, bewegliche Stabilisierungselemente und elektronische Entfernungsmessung mussten in einem kompakten System zusammenarbeiten. Gleichzeitig waren hohe Präzision und dauerhafte mechanische Stabilität sicherzustellen.

Förderergebnis: Positive BSFZ-Bescheinigung vom 07.01.2026.

6. Miniaturisiertes Fernglas mit Laserentfernungsmessung und OLED-Anzeige

Branche: Optoelektronik / Messtechnik / Sensorentwicklung

Das Entwicklungsprojekt: Entwicklung eines besonders leichten Fernglases mit integrierter Laserentfernungsmessung, digitaler Anzeige und intelligenter Auswertung unterschiedlicher Messsignale. Das Entwicklungsziel umfasste Messentfernungen von bis zu 3.000 Metern.

Die technische Herausforderung: Laser, Sensoren, Auswerteelektronik und OLED-Anzeige mussten auf engstem Raum integriert werden. Eine neue Signalverarbeitung sollte unterschiedliche Reflexionen zuverlässig unterscheiden und auch unter wechselnden Umweltbedingungen präzise Messungen ermöglichen.

Förderergebnis: Positive BSFZ-Bescheinigung vom 28.11.2025.

7. Digitale Beobachtungsoptik mit KI-Bildverarbeitung und Cloud-Anbindung

Branche: Digitale Optik / KI / Embedded Software

Das Entwicklungsprojekt: Entwicklung eines digitalen optischen Systems mit Bildsensor, OLED-Anzeige, KI-gestützter Bildoptimierung und Anbindung an Smartphone und Cloud. Bildinformationen sollen verarbeitet und in Echtzeit übertragen werden können.

Die technische Herausforderung: Die Entwicklung einer leistungsfähigen Bildverarbeitung bei wechselnden Lichtverhältnissen musste mit geringem Energieverbrauch, zuverlässiger Datenübertragung und mechanischer Belastbarkeit kombiniert werden.

Förderergebnis: Positive BSFZ-Bescheinigung vom 28.11.2025.

8. Energieeffizientes KI-Rechenzentrum mit intelligenter Ressourcensteuerung

Branche: Rechenzentrum / KI-Infrastruktur / IT

Das Entwicklungsprojekt: Entwicklung einer Rechenzentrumsarchitektur, die KI-Trainingsprozesse und leistungsintensive virtuelle Grafikarbeitsplätze gleichzeitig auf gemeinsam genutzten Server- und Grafikprozessorressourcen betreiben kann.

Die technische Herausforderung: Unterschiedliche GPU-Systeme mussten dynamisch ausgelastet werden, ohne dass die Reaktionsgeschwindigkeit oder die Energieeffizienz darunter leidet. Dafür wurden neue Verfahren zur automatischen Ressourcenverteilung, Temperaturüberwachung und Leistungssteuerung entwickelt.

Förderergebnis: Positive BSFZ-Bescheinigung vom 21.01.2026.

Was diese Projekte gemeinsam haben

Alle acht Forschungs- und Entwicklungsvorhaben haben eine positive Bescheinigung der BSFZ erhalten. Sie zeigen, dass nicht nur klassische Laborforschung, sondern auch innovative Software, KI-Anwendungen, neue IT-Architekturen und technische Produktentwicklungen grundsätzlich für die steuerliche Forschungszulage infrage kommen.

Entwickelt auch Ihr Unternehmen innovative Produkte, Software oder Verfahren?

Viele Unternehmen wissen nicht, dass ihre Entwicklungsprojekte für die steuerliche Forschungszulage infrage kommen – selbst wenn die Projekte bereits begonnen haben oder abgeschlossen sind.

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Unsere Honorarmodelle für die Forschungszulage

Wir bieten Ihnen zwei erfolgsorientierte Honorarmodelle:

Variante 1: 15 % Erfolgsprovision, Mindesthonorar 4.980 €.

Variante 2: 10 % Erfolgsprovision, Mindesthonorar 7.480 €.

Die jeweilige Anzahlung wird auf das erfolgsabhängige Honorar angerechnet.

Welches Modell für Ihr Unternehmen wirtschaftlich günstiger ist, hängt von der voraussichtlichen Forschungszulage ab. Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl.

Erstattung
Forschungszulage
Anteil Erstattung
für den Kunden
von der
Erstattungssumme
Anteil Erstattung für
Budget-Verdoppler von der
Erstattungssumme
Anzahlung und Minimal-Honorar
Budget-Verdoppler; wird auf
den Erstattungs-Anteil
angerechnet
Bestellmöglichkeit im
Fördergeld-Shop
Variante 185%15%EUR 4.980,--Variante 1
Variante 290%10%EUR 7.480,--Variante 2

Ihr Ansprechpartner für die Förderung

Christian Hinreiner
Christian Hinreiner

Christian Hinreiner

Fördermittelberater, "Budget-Verdoppler" und Geschäftsführer

Tel.: 089 / 21 02 93 - 20

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